Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hildesheim!

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Kreisgruppe Hildesheim

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hildesheim!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die BUND Kreisgruppe Hildesheim setzt sich ehrenamtlich für Natur- und Umweltschutz „vor der Haustür“ also in Stadt und Landkreis Hildesheim ein. Wir machen sowohl aktive Naturschutzarbeit (Pflege und Neuanlage von Biotopen wie z.B. Streuobstwiesen, Halbtrockenrasen, Feuchtgebiete), als auch kommunale Umweltpolitik In unserer Öffentlichkeitsarbeit zeigen wir auf geführten Wanderungen oder Radtouren die Schönheit der Natur vor unserer Haustür. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Die neue Homepage ist jetzt online! Noch nicht all unsere Seiten sind vollständig, aber wir arbeiten dran.

Hier ist das aktuelle Programm für das zweite Halbjahr 2019 zum downloaden.

Kampagne für mehr Wasserschutz

Das Wasser braucht uns!

Aktuell führen wir eine Kampagne zum Thema "Das Wasser braucht uns".

Sie können uns bei dieser Kampagne mit einer Spende helfen:

BUND Landesverband Niedersachsen Kreisgruppe Hildesheim,

IBAN: DE86 2595 0130 0050 7221 89 bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.

Verwendungszweck: Spende SALZ

Weiteres zum Thema "Wasser" finden Sie HIER.

Bundesdelegiertenversammlung in Nürnberg

Bundesdelegiertenversammlung in Nürnberg Bundesdelegiertenversammlung in Nürnberg  (M. Köhler)

Fototermin bei der Bundesdelegiertenversammlung in Nürnberg mit dem neu gewählten Vorstand mit Olaf Bandt als neuen Bundesvorsitzenden des BUND. 

Pilze: gemeinsam sammeln, kochen und genießen

Beim Kochen der gesammelten Pilze mit Herrn Labitzke Beim Kochen der gesammelten Pilze mit Herrn Labitzke  (M. Hilgenfeld)

Bei sonnigem Herbstwetter und guter Stimmung fand am Sonntag eine Pilzsuche auf dem Rottsberg mit dem Experten Horst Labitzke statt. Elf eifrige Sucher wurden immer wieder fündig und entdeckten eine reiche Auswahl an essbaren Sorten, aber auch das ein oder andere giftige Exemplar.

Herr Labitzke nahm die Fundstücke immer wieder auch kritisch unter die Lupe und half nicht nur mit den richtigen Namen wie Mönchskopf, Butterpilz, Schirmling oder Bovist, sondern wies auch auf die Besonderheiten hin und machte auf die Verwendungsmöglichkeiten aufmerksam. So konnten selbst erfahrene Pilzsammler noch einiges an neuem und amüsantem Wissen mitnehmen.


Nachdem die Körbe aller voll waren, wurden gemeinsam im b-west der Fund begutachtet, fachmännisch geputzt und über geeignete Zubereitungen gesprochen. So wurde ein großer Teil blanchiert und dann den in Butterschmalz angebrateten Pilzen hinzugegeben. Zusammen mit Schmand und Saurer Sahne entstand so ein einfaches und herrliches Pilzgericht, das allen mundete. Einhellig war die Meinung, das eine Wiederholung im nächsten Jahr dringend nötig sei, um von dem umfangreichen Wissen von Herrn Labitzke weiter zu profitieren.

Gewässerentwicklung im Landkreis Hildesheim: Auf dem Weg zum guten Zustand?

Begradigte Innerste mit Strukturgüteklasse 6 "sehr stark verändert" unterhalb der K509 bei Giesen Begradigte Innerste mit Strukturgüteklasse 6 "sehr stark verändert" unterhalb der K509 bei Giesen  (Ingenieurgemeinschaft agwa Hannover)

So lautet der Titel einer Informationsveranstaltung der BUND Kreisgruppe Hildesheim zum Gewässerschutz.

Naturnah und voller Leben, so lässt sich der gute Zustand beschreiben, den die Gewässer gemäß der europäischen Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 erreichen sollen. Tatsächlich sind 90 % unserer Flüsse und Bäche jedoch begradigt, vertieft, mit Stauwehren verriegelt und mit Schadstoffen belastet. Dies gilt auch für die Innerste und weitere Gewässer in unserem Landkreis. Konzepte und Vorschläge für konkrete Maßnahmen, die dies ändern könnten, existieren seit langem. Für die Innerste wurde beispielsweise ein sogenannter Gewässerentwicklungsplan erstellt, aber bislang nicht umgesetzt.

Auf der Informationsveranstaltung am Donnerstag dem 14. November wird der BUND diesen Plan vorstellen und anhand von Beispielen aus dem Landkreis Nienburg zeigen, wie Flüsse und Bäche renaturiert werden können. Dies übernimmt Herr Lothar Gerner, der Gewässerexperten der BUND Kreisgruppe Nienburg. Er wird nicht nur Maßnahmen und deren Wirkung im Gewässer vorstellen, sondern auch wie und von wem sie geplant, finanziert und schließlich realisiert wurden.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Osterberg“ in Hildesheim Himmelstür, Linnenkamp 4.

Stellungnahme der BUND Kreisgruppe Hildesheim zum Nahverkehrsplan des Landkreises

 (RVHI Hildesheim)

Ein attraktiver öffentlicher Personennahverker (ÖPNV) trägt zu einer nachhaltigen CO2-Reduktion bei. Daher hat die Kreisgruppe sich erstmals mit dem alle fünf Jahre fortzuschreibenden Nahverkehrsplan (NVP) des Landkreises befasst.

Der NVP ist die gesetzlich verankerte Grundlage für einen tragfähigen ÖPNV.

Auch wenn das Beteiligungsverfahren nur für Fahrgastverbände und nicht für einen Umweltverband wie den BUND gedacht war, so haben wir uns dennoch mit dem vorliegenden Entwurf 2020 befasst und eine Stellungnahme erarbeitet. Diese beinhaltet folgende Schwerpunkte:

Verzahnung aller Verkehrsträger auf Straße (SVHi, RVHI) und Schiene (DBRegio, NWB, erixx, Enno)

  • mit abgestimmten Fahrplänen
  • mit einem einheitlichen, einfachen und preislich attraktiven Tarifsystem 
  • mit zentralen Informationsmedien (online, offline) mit Echtzeitinformationen (online, telefonisch)

Die Details lesen Sie hier in unserer Stellungnahme, die auch von VCD und AStA unterstützt wird.

Pflanzaktion auf der Streuobstwiese in Gronau

Bäumepflanzer nach der Arbeit Bäumepflanzer nach der Arbeit  (R. Beckerschmidt)

Nach der Pflanzaktion am 26. Oktober stehen nun fast alle der geplanten Obstbäume auf der Streuobstwiese in Gronau! Es fehlen noch die Bäume mit den Reisern der alten Bäume der Streuobstwiese und einige Sträucher, die wir in den nächsten Jahren noch pflanzen wollen.

Nach den letzten Pflanzaktionen ging uns die Arbeit nun leichter von der Hand, da wir in den vergangenen zwei Jahren Erfahrung haben sammeln können. Die Löcher waren schon gebuddelt, sodass wir "nur noch" die Bäume einpflanzen, deren Wurzeln durch einen unverzinkten Wühlmausdraht schützen, Pfähle in den Boden rammen und stabilisieren mussten. Einige der Bäume bekamen auch keine Pflanzmanschette mehr, sondern eine sogenannte Drahthose mit einem bedeutend größeren Durchmesser.

Außerdem wurde eine Niströhre für den Steinkautz auf einem Ast eines älteren Baums auf der Wiese angebracht.

Dadurch dass viele Helfer an diesem sonnigen Tag gekommen sind, klappte die Arbeit nochmal besonders gut und wurde mit einer gemeinsamen Vesper abgeschlossen!

Steinkauz: Wohnraumprogramm für die kleine Eule gestartet.

Baum mit Niströhre für den Steinkautz Baum mit Niströhre für den Steinkautz  (R. Beckerschmidt)

Das Brutvorkommen des Steinkauzes ist lückenhaft. In Deutschland ist der Steinkauz mit seinen etwa 6.000 Brutpaaren auf der Roten Liste verzeichnet. Der Bestandsrückgang hat u.a. in der Rodung von Streuobstwiesen und alten Kopfbäumen - oftmals mit dem Ziel Bauland in Ortsrandlage zu schaffen -   seine Gründe.

Einhergehend mit den vielfältigen Biotopaufwertungen auf unserer Streuobstwiese in Gronau ist jetzt ergänzend ein „Wohnraumprogramm“ am 26. Okt. 2019 für die kleine Eule gestartet worden. Eine Niströhre wurde erfolgreich installiert und ist einzugsbereit. Eine zweite wird bald folgen.

Die Leiterin der AG Eulenschutz, Angelika Krueger, freut sich, „ … ein Auftakt für die Schaffung von Nistkastenangeboten für den Steinkauz im Raum Hildesheim. Weitere Installationen sollen schrittweise folgen … “. In Niedersachsen, u.a. am Harzrand und auch in der Nähe von Höxter, gibt es kleinere Steinkauzpopulationen, sodass gehofft werden kann, dass das Wohnraumangebot in den Folgejahren auch in Gronau angenommen wird.   

Steinkäuze willkommen!

Gründung einer Hildesheimer BUNDjugend-Gruppe geplant!

Es soll bald auch eine Hildesheimer BUNDjugend-Gruppe gegründet werden.
Aus diesem Grund nun folgender Aufruf:

Liebe Hildesheimer Jugendliche,

viele von Euch interessieren sich für ein klima- und umweltgerechteres Leben. Vielleicht ward ihr ja sogar schon auf einer Demonstration, um euch aktiv für eure Ziele einzusetzen. Aber was kann man langfristig noch bewirken?

Komm am…
Montag, 25. November 2019
um 18:30 Uhr
zum Bürgertreff „b-west“
(Ecke Alfelder Straße / Hachmeisterstraße 1, 31139 Hildesheim)!

Genau dann möchten wir eine BUNDjugend Hildesheim Gruppe gründen. Die Gruppe richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren. Die BUNDjugend ist die Jugendgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Sie kennzeichnet sich durch die Kombination des Umweltsbezugs und ihrer politischen Ausrichtung. Wir wollen eine nachhaltige Entwicklung für alle: ökonomisch, sozial-kulturell und ökologisch!
Was genau die BUNDjugend Hildesheim plant, kocht, organisiert, demonstriert etc. entscheiden wir basisdemokratisch in unserer Gruppe.

In Zukunft wollen wir uns dann an jedem 01. und 04. Montag des Monats im b-west treffen.

Kontaktieren kannst du uns unter hildesheim@bundjugend-niedersachsen.de

Streuobstwiese Gronau

Schnitt der Veredelungsreiser mit der Teleskopschere Schnitt der Veredelungsreiser mit der Teleskopschere  (S. Thiele)

Über die Streuobstwiese in Gronau gibt es immer mal wieder Neuigkeiten, wie z. B. die "Neugeburt" der alten Sortendurch die Nutzung von Veredelungsreisern.

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Pflanzaktion auf dem Wildkatzenkorridor in Gerzen

Gepflanzte Sträucher in Gerzen Gepflanzte Sträucher Gerzen  (S. Walingen)

Aufgrund der Begehung des Korridors im Mai hat am 16.10. die angekündigte Pflanzaktion stattgefunden. Es wurden mehrere Sträucher (Schneeball, Holunder und Weißdorn) nachgepflanzt.

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Wellness für die Schwarze Heide

Arbeitseinsatz Schwarze Heide Arbeitseinsatz Schwarze Heide  (M. Köhler)

Am 05. Oktober brachen wir zu unserem traditionellen Arbeitseinsatz auf dem Mühlenberg bei Barienrode auf. Wie gewohnt waren die Birken, Pappeln und Eichen in unserer Abwesenheit nicht untätig geblieben und drohten mit ihren Schösslingen die Heide zu überwuchern. Diesem Verwaldungsversuch begegneten wir mit unseren mitgebrachten Hacken und viel Muskelkraft.

Im Anschluss folgte das Finetuning: Der Schnitt der Heide. Um ein flächiges Wachstum zu fördern kappten wir die verwelkten Blütenstände und brachten die einzelnen Pflanzen auf eine Höhe.

Für die getane Arbeit erwartete uns zur Belohnung ein vielfältiges Stehpicknick inklusive leckerer Blätterteigschnecken und Apfelwein.

Fazit: Die Heide und auch die dortige Insektenwelt wächst und gedeiht und so ist auch der nachfolgende Muskelkater kein zu hoher Preis.

Erfreuliche Entdeckung beim Streuobstwiesenfest

Äpfel beim Streuobstwiesenfest Äpfel beim Streuobstwiesenfest  (M. Köhler)

Im Rahmen der Hildesheimer Streuobstwiesentage fand am Sonntag den 29.9. ein Streuobstwiesenfest auf unserer jungen Streuobstwiese in Gronau statt. Trotz des unbeständigen Wetters fanden sich einige Besucher ein, besichtigten die in den letzten zwei Jahren gepflanzten Apfel- und Birnbäume und kosteten Früchte der entsprechenden Sorten (leider noch keine eigene Ernte).

Auf einem Rundgang über die Wiese machten wir zudem die erfreuliche Entdeckung, dass alle im vergangenen Winter aufgehängten Nistkästen bezogen worden waren.

Wechselhafte Aussichten für die Innerste

Infostand beim Eine-Welt-Fest Infostand beim Eine-Welt-Fest  (M. Köhler)

Am Samstag den 28.9. bildete das Eine-Welt-Fest auf dem Platz an der Lilie den Höhepunkt der Hildesheimer Eine-Welt-Woche. Der Veranstalter - „Runder Tisch Hildesheim“ - hatte diesmal das Thema „Wasser ist Menschenrecht“ ausgerufen.

Auch wir waren mit einem Stand zum Thema "Wasser" vor Ort. Hier konnten sich die interessierten Besucher über die negativen Folgen der geplanten Wiederinbetriebnahme des Kalibergwerks in Giesen für das Grundwasser und die Innerste informieren. Weiterhin stellten wir den Gewässerentwicklungsplan zur Renaturierung der Innerste anhand von Karten und Fotos vor.

Das Element "Wasser" erlebten die Festbesucher und Aussteller auch ganz praktisch und persönlich: Der Tag war geprägt von einem aprilhaften Wechsel aus Sonnenschein und Regen.

FridaysForFuture Demo

FridaysForFuture Demo in Hildesheim am 20.9.2019 FridaysForFuture Demo in Hildesheim am 20.9.2019  (A. Müller)

Auch die FridaysForFuture Demo in Hildesheim hatte einen überwältigend großen Zulauf.

4000 Menschen aller Altersgruppen demonstrierten für sofortiges Handeln beim Klimaschutz. Ein beeindruckender Weckruf!

Wir waren mit dabei und verteilten den Flyer „Klimaschutz jetzt!“ des BUND Landesverbandes Niedersachsen.

BUND begründet seine Klage gegen die Wiederinbetriebnahme des Kalibergwerks Siegfried Giesen

Kaliberg Kaliberg  (M. Köhler)

5. Juli 2019

Der BUND Niedersachsen hat beim Verwaltungsgericht Hannover die Begründung seiner Klage gegen die Wiederinbetriebnahme des Kalibergwerkes Siegfried Giesen eingereicht.

Die Notwendigkeit dieses Schritts und seine wesentlichen Gründe erläutert die Presseerklärung des BUND Landesverbandes.

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