Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hildesheim!

Kreisgruppe Hildesheim

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hildesheim!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die BUND Kreisgruppe Hildesheim setzt sich ehrenamtlich für Natur- und Umweltschutz „vor der Haustür“ also in Stadt und Landkreis Hildesheim ein. Wir machen sowohl aktive Naturschutzarbeit (Pflege und Neuanlage von Biotopen wie z.B. Streuobstwiesen, Halbtrockenrasen, Feuchtgebiete), als auch kommunale Umweltpolitik In unserer Öffentlichkeitsarbeit zeigen wir auf geführten Wanderungen oder Radtouren die Schönheit der Natur vor unserer Haustür. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Neues von der Klage des BUND Landesverbandes gegen die Wiederinbetriebnahme des Kalibergwerks Giesen

Das Wasser braucht uns!

Der BUND erwartet, dass die nach dem Neustart des Bergwerks erhöhten Salzeinleitungen in die Innerste den ökologischen Zustand des Flusses verschlechtern werden. Unter anderem deshalb klagt der BUND Landesverband Niedersachen gegen die 2019 erteilte wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Salzwasser.

Die von den Anwälten von K+S und deren Gutachter verfasste Klageerwiderung weckt nun weitergehende Befürchtungen. Es besteht die Gefahr, dass das Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie, der gute ökologische Zustand der Gewässer, nicht nur in der Innerste, sondern in allen von Salzeinleitungen betroffenen Gewässern nicht erreicht wird, wenn die von den K+S Gutachtern entwickelte Methode zur Beurteilung und Prognose des ökologischen Zustands vor Gericht Bestand hat. Die in der Oberflächengewässerverordnung festgelegten Maßstäbe für den guten ökologischen Zustand werden mit dieser Methode abgeschwächt oder sogar umgangen.

Dem ist der BUND in seinem aktuellen Schriftsatz mit Unterstützung renommierter Gutachter entschlossen entgegengetreten.

Hier geht es zu der Pressemitteilung des BUND Landesverbandes, und hier den ergänzenden Hintergrundinformationen.


Bodenwochen an der Universität Hildesheim

17.11.2021

Jedes Jahr wird anlässlich des Weltbodentags ein "Boden des Jahres" gewählt. 2021 wurde der Lössboden hierzu ausgewählt. Zu diesem Thema sollte es vom 24. November - 17. Dezember eine Ausstellung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe an der Universität Hildesheim geben.

Leider muss die Ausstellung dieses Jahr Coronabedingt ausfallen. Sie wird auf die nächste Bodenkonferenz verschoben. Auch die Eröffnungsveranstaltung wird nicht stattfinden.

Allerdings sollen die Themenabende in digitaler Form durchgeführt werden. An diesen Abenden werden - laut Programm auch für Laien gut verständliche - Vorträge über z.B. Bodenlebewelt, Archäologie, Bodenschutz und Klima und Feldhamster gehalten werden. Mehr zu den Themen gibt es im Programm -  hier zum Herunterladen.

Außerdem findet in diesem Rahmen am 25.11. von 9.00 - 16.30 Uhr auch die 6. Hildesheimer Bodenkonferenz statt. Hierbei geht es am Vormittag um das Thema Klimawandel und die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und am Nachmittag um die Eingriffe und Auswirkungen des SuedLinks auf die regionalen Böden. Auch hierzu gibt es digitale Vorträge. Das Programm der Bodenkonferenz gibt es hier zum Herunterladen.

Die Zugang-Links zu Bodenkonferenz und Themenabenden gibt es HIER.


Pflanzeinsatz auf der Streuobstwiese in Gronau

Pflanzloch mit Drahtnetz Pflanzloch mit Drahtnetz  (M. Köhler)

Am Sonntag, den 17.10. ab 10 Uhr starteten wir unsere Pflanzaktion von 9 jungen Bäumchen. Diese waren aus alten, schon auf der Streuobstwiese vorgefundenen und teilweise unbekannten Sorten, nachgezogen und auf Hochstamm-Unterlagen veredelt worden, um die jeweilige Sorten genetisch zu erhalten.

Das Wetter war mit 10 Grad zwar frisch und der Himmel etwas trübe, aber trocken. Mit 17 Leuten waren wir eine größere Gruppe, in der jeder nach seinen Möglichkeiten Aufgaben fand. Aber zunächst ging es ans Ausheben der Pflanzlöcher, mitten in einen der neuen Blühstreifen, so dass den Bäumchen im nächsten Jahr eine von einheimischen Pflanzen geprägte Blühwiese „zu Füßen liegen“ wird.

Der Lehmboden bot unseren Spaten und Hacken erheblichen Widerstand beim Anlegen der geräumigen Pflanzgruben, in die Metalldrahtnetze als Wurzelschutz gegen die Wühlmäuse eingearbeitet wurden. Diese Netze werden in einigen Jahren verrottet sein, wenn dann unsere Bäumchen richtig Fuß gefasst haben und die ein oder andere Wühlmaus locker verkraftet wird.

Mit Bohrer und Pfahlramme wurden dann um jedes Bäumchen noch drei dicke Holzpfähle in den schweren Boden gerammt, ein schweißtreibender Job, der körperlichen Einsatz forderte. Auch die Stämme wurde mit Manschetten und Drahthosen gegen hungrige tierische Knabberer geschützt. Schließlich gab es noch „Futter“ für unsere komplette Baumkinderschar in Form speziell an den Boden angepassten Düngergaben und Kompost, der auch den älteren Bäumchen gut tun wird.

Jetzt ist alles getan und damit die Natur gefragt, damit hier eine eindrucksvolle und charakterstarke Baumgruppe entsteht, die auch noch künftigen Generationen Freude bereiten wird.

Als Abschluss gab es einen überwiegend veganen Imbiss mit Gemüseantipasti, Hefegebäck, Kaffee und Bier und natürlich gemütlichem Plausch unter Naturfreunden. Hat wieder mal allen Spaß gemacht und Stephan, unser Pflegemeister war zufrieden mit dem Ergebnis dieses Einsatzes.


Ehrenamtliche „Vertretung“ für eine Schafherde auf der Schwarzen Heide am 09. Oktober 2021

Eine der letzten Calluna-Blüten in diesem Jahr Eine der letzten Calluna-Blüten in diesem Jahr  (T. Dedolf)

Am Samstagmorgen um halb 10 war es mit 8 Grad und Nebel noch ein wenig frisch, als wir mit Hacken und Geräten vom Parkplatz am Friedhof zur Kuppe des Mühlenbergs bei Barienrode aufbrachen. Spinnennetze und Tau erzeugten im Gegenlicht eine zauberhafte Stimmung, aber später kam dann die Sonne richtig durch.

Wir Helfer verteilten uns nach kurzer Einweisung auch durch einen Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde auf der Fläche, die von Pappel- und Birkenschösslingen befreit werden musste, damit die auch naturschutzrechtlich geschützte Heide nicht auf Dauer überwuchert wird. Zumeist verwendeten wir Hacken und Scheren. Aber am unteren Rand des Geländes kam auch „schweres Gerät“ wie Motorsägen zum Einsatz, um Bäume, die schon einige Meter hoch waren, zu entfernen und den freien Blick in das Beustertal wieder herzustellen.

Diese alte Kulturlandschaft ist einmal durch Schafbeweidung entstanden. Leider lohnt sich das heute nicht mehr, und so gaben wir mit Hacke und Schere unser Bestes, um eine ganze hungrige Schafherde würdig „zu vertreten“.

Das Schnittgut musste außerdem möglichst schonend für die Vegetation an den Fußweg gebracht und gestapelt werden, um es von da dann abtransportieren zu können. Sicher wunderte sich der ein oder andere zufällig vorbei gekommene Fußgänger auch über die Aktion, zumal auch ein Teil der Heidesträucher mit der Heckenschere einen Verjüngungsschnitt erhielt. Dies alles ist nötig, damit die Heide erhalten bleibt, in den nächsten Jahren wieder wunderbar blühen kann und als Lebensraum für viele besondere Pflanzen, Insekten und weitere Tiere – darunter seltene Arten - dienen kann.

Die Stimmung unter uns Helfern war super, und es gab auch eine kleine Kaffeepause mit frischem Gebäck, das in der Natur natürlich doppelt so gut schmeckte. Um halb zwei waren wir dann fertig und schauten zufrieden und mit gutem Gefühl über die schöne Landschaft.

Hätten Sie auch mal Lust, sich an solchen Arbeitseinsätzen zu beteiligen? Dann melden Sie sich einfach bei uns unter info(at)bund-hildesheim.de oder 05121 15 73 71.
Wir freuen uns auf Sie!


Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet am Heberberg in Lamspringe

Mähen und Hacken für Orchidee, Lilie und Enzian

Fleißige Helfer am Heberberg Fleißige Helfer am Heberberg  (E. Gutting-Vos)

Am Samstag den 02. Oktober haben sich mal wieder im Naturschutzgebiet am Heberberg insgesamt 8 Helfer eingefunden, um die am Hang gelegene Wiese von hohem Gras und von Büschen zu befreien. Die Arbeit war schon anstrengend, besonders für Pflegemeister Dieter mit dem Balkenmäher. Es kamen etliche Schubkarren Grünschnitt zusammen, die von der Wiese entfernt werden mussten, damit der Lebensraum mit Kalkmagerrasenfläche erhalten bleibt.

Neben den erfahrenen Einsatzkräften war auch der ein oder andere „Neue“ dabei, aber durch die gute Stimmung der Gruppe fühlten sich alle gleich als ein Team.

Nun haben die seltenen Orchideen- und Enzianarten wieder Luft zum Wachsen und das gab allen ein gutes Gefühl. Die Gruppe traf sich dann noch zum Ausklang zu einer leckeren Suppe an den Schabellenteichen.

Wer Interesse hat auch mal mitzumachen, ist herzlich willkommen und kann sich unter info(at)bund-hildesheim.de oder Tel 05121 137371 vormerken lassen.


Neuer Blühstreifen auf der Streuobstwiese Gronau angelegt

Etwa so könnte der Blühstreifen in Zukunft aussehen Etwa so könnte der Blühstreifen in Zukunft aussehen  (E. Gutting-Vos)

Durch die extensive Landwirtschaft haben Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten immer weniger Chancen zu Überleben. In der Folge sind aber auch Pflanzen, Vögel, Kleinsäuger und weitere Tierarten vom Artensterben betroffen.

Eine Wiese bietet allerdings einen besonderen Lebensraum für Insekten, Vögel und auch einige Säugetiere. Mit unserer Streuobstwiese möchten wir zeigen, was alles möglich ist.

Daher wurde am 30. September 2021 eine Fläche von 2250 qm um die gepflanzten Obstbäume herum als Blühfläche mit regionalem Saatgut mit Blühpflanzen und Gräsern angelegt, da soll es dann spätestens im nächsten Frühsommer tüchtig summen und brummen.

Verwendet wurde eine Regiosaatgutmischung "Feldraine und Säume für die Region UG 6" (Ursprungsgebiet Oberes Weser- und Leinebergland mit Harz) des Saatgut-herstellers "Saaten Zeller GmbH & Co. KG". Gefördert wurde das Projekt von der BINGO Umweltstiftung. Da die Wiese jahrelang zur Erzeugung von Futtermittelgewinnung genutzt worden war, wurde sie durch Düngung und häufige Mahd relativ artenarm. Wir hoffen aber, dass durch sich die eingebrachten Pflanzen im Blühstreifen auch nach und nach über die Wiese verteilen.

Die Sortenliste der neu gesäten 23 Kräuter, 4 Hülsenfrüchte und der 3 Gräser gibt es hier als PDF.


Alle fürs Klima

Klimastreik am 24. 9. 2021 mit FFF in Hildesheim Klimastreik am 24. 9. 2021 mit FFF in Hildesheim

Auch wir waren dabei! Am 24.9.2021 beim großen Klimastreik mit Fridays for Future in Hildesheim

Ob es nun 2400 (wie die Veranstalter gezählt haben) oder 900 Menschen (wie die Polizei ermittelt hat) waren, ist fast egal. Jedenfalls zog ein beeindruckend großer Demonstrations-Zug, gut gemischt aus Jung und nicht mehr so jung, vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Es war ein gutes Gefühl Teil dieser großen Bewegung zu sein. Zwei Tage vor der Bundestagswahl haben wir ein starkes Zeichen gesetzt, damit diese Wahl zur Klimawahl wird.


Klimawette

Die Klimawette wird angenommen! Die Klimawette wird angenommen!  (E. Gutting-Vos)

Wetten ist normalerweise nicht so unser Ding, denn wir möchten lieber verlässliche und solide Projekte für Mensch und Umwelt voranbringen. Doch diesmal machen wir eine Ausnahme…

Am 3.9.2021 hat die Stadt Hildesheim die KLIMAWETTE mit dem Vertreter der Aktion Klimawette.de auf seiner 100-tägigen Fahrradtour durch Deutschlands Städte angenommen!

Die KLIMAWETTE ist eine digitale Klimaschutzaktion, mit der bis zur nächsten Weltklimakonferenz im November in Glasgow 1 Million Menschen zusammen 1 Million Tonnen CO2 einsparen sollen.  In Hildesheim sollen es 1525 Menschen werden, die globale Verantwortung für besseren Klimaschutz nicht nur fordern, sondern glaubhaft und solidarisch mit dem eigenen Tun verbinden.

Sind Sie dabei?

Entweder mit einer Spende für die Einsparung einer Tonne CO2* für ein Klimaschutzprojekt Ihrer Wahl dieser gemeinnützigen Organisationen

oder durch Ihre Einsparungen mit dem CO2-Avatar der KLIMAWETTE.

Dies würde ein nicht zu übersehendes Zeichen zur Weltklimakonferenz setzen und dazu beitragen, dass endlich die Weichen für den CO2-Ausstieg richtig gesetzt werden.

Und es zeigt den Willen der Menschen, das 1.5°C Klimaziel doch noch zu schaffen. Man erinnere sich: Dies ist der Wert, den führende Wissenschaftler als gerade noch hinnehmbar definiert haben, um schwerwiegende und nicht mehr umkehrbare Veränderungen des Weltklimas zu vermeiden.

Also, versuchen wir zusammen die anhand der Einwohnerzahl berechnete magische Zahl von 1525 Teilnehmern aus Hildesheim und Umgebung zu knacken! Hier kommen Sie zur Internetseite, um direkt unsere Stadt zu unterstützen und im Städteranking nach oben zu bringen: https://www.dieklimawette.de/co2-staedteliga


Naturkundliche Exkursion am Mühlenberg

29.8.2021

Exkursion mit Günter Grein Exkursion mit Günter Grein  (M. Köhler)

Obwohl es für einen Vormittag im August ziemlich kühl und nass war, waren am Sonntag dem 29. August doch 10 Interessierte zur Schwarzen Heide gekommen um am naturkundlichen Spaziergang mit Günter Grein teilzunehmen.

Schon auf dem Weg vom Parkplatz zur eigentlichen Heide wurden uns einige der dort wachsenden Pflanzen erklärt. Die Heide selber blühte zu dieser Jahreszeit, was besonders schön anzusehen war. Es handelt sich bei der dort wachsenden Heide um die sogenannte Besenheide.

Allerdings wachsen in diesem Bereich auch noch weitere Pflanzen, die diesen Boden lieben. Etwas mehr als gewünscht, wachsen hier auch Birkentriebe. Diese sollen bei dem nächsten Arbeitseinsatz am 9. Oktober wieder so gut wie möglich entfernt werden, da diese sonst die Heide verdrängen.

Kleiner Heidegrashüpfer Kleiner Heidegrashüpfer  (M. Köhler)

Günter Grein fand auch einen Kleinen Heidegrashüpfer. Dies ist eine seltene Art der Kurzfühlerschrecken und kommt im Landkreis Hildesheim nur noch auf der Schwarzen Heide vor.

Birken auf der Schwarzen Heide Birken auf der Schwarzen Heide  (M. Köhler)

Auch an der Birke neben der Bank war Interessantes zu sehen, da dort so gut wie immer Hornissen zu beobachten sind. Dies war auch heute wieder der Fall. Außerdem sahen wir hier auch Schmetterlinge – Admirale – die sich den Birkensaft schmecken ließen. (Die Birken auf dem Foto sind allerdings nicht die Beschriebenen.)

Gallen unter einem Eichenblatt Gallen unter einem Eichenblatt  (M. Köhler)

Auf der Heide und in der Umgebung wachsen auch verschiedene Eichen. An einem der Blätter zeigte uns Günter Grein auch gleich zwei verschiedene Arten Galle. Diese werden durch verschiedene Arten von Gallwespen verursacht.

Es war eine sehr interessante Exkursion!

Und wer Lust hat kann am 9. Oktober bei unserem nächsten Arbeitseinsatz mithelfen. Näheres hierzu können Sie unter der Rubrik "Termine" finden.


Pflege der städtischen Grünflächen - das neue Konzept

27.7.2021

Frau Biel, Herr Falke und Vertreter Hildesheimer Naturschutzverbände Frau Biel, Herr Falke und Vertreter Hildesheimer Naturschutzverbände  (M. Köhler)

Das neue Konzept für die Pflege der städtischen Grünflächen sollte am 30. Juni im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt werden. Leider kam es wegen technischer Probleme nicht dazu.

Bei einem Ortstermin gab Frau Biel - die Leiterin der städtischen Grünflächenpflege - zusammen mit ihrem Mitarbeiter Herrn Falke Vertretern der Hildesheimer Naturschutzverbände - dem Ornithologischen Verein (OVH) und BUND - nun aber einen kurzen Einblick.

Viele Rasenflächen werden bereits seit dem letzten Jahr extensiver und insektenfreundlicher gepflegt.Es zeigen sich nun bunte Blüten zum Beispiel von Flockenblume, Schafgarbe und Hornklee. Damit alles gepflegt aussieht, wird ein breiter Streifen entlang der Wege nach wie vor regelmäßig gemäht. Wiesen können nur dort entstehen, wo genügend Platz ist und der Rasen nicht intensiv genutzt wird. Spätestens im Winter wird dann die gesamte Fläche gemäht.

Auch die Heckenpflege soll in Zukunft regelmäßiger und systematischer erfolgen. Um zu harte Rückschnitte zu vermeiden, sollen die Hecken zukünftig alle sechs Jahre „auf den Stock gesetzt“ werden, um sie zu verjüngen. So bleiben sie bis zum Boden dicht geschlossen und bieten brütenden Vögeln den benötigten Schutz für ihre Nester. Der Rückschnitt soll abschnittsweise erfolgen, damit nicht der Eindruck eines „Kahlschlags“ entsteht. In einer Übergangszeit muss sich der neue Pflegerhythmus allerdings noch einspielen.


Permakultur und Solidarischen Landwirtschaft im Sonnengarten in Sorsum (HI) mit André Brun am Samstag, den 17.Juli

Rückblick auf die Führung

Kartoffeln vertragen sich gut mit dicken Bohnen Kartoffeln vertragen sich gut mit dicken Bohnen  (E. Gutting-Vos)

Für eine kleine Gruppe interessierter Gartenliebhaber öffnete André letzten Samstag für einige Stunden seinen Garten und führte uns über das zwei Hektar große Gelände, das zugleich auch die Heimat von quicklebendigen Laufenten und ihren Küken ist.

Hier wird Biolandbau und Permakultur eindrucksvoll in bestmöglicher Form betrieben. Der Boden wird gepflegt und gemulcht, Kartoffelkäfer einzeln abgelesen und mit Beinwelljauche gedüngt. Ein paar „Unkräuter“ sind normal, aber die Kulturpflanzen gedeihen dazwischen optimal, und auch Insekten, Vögel und andere Tiere jeder Art fühlen sich hier wohl.

Durch das durchdachte Biokisten-Konzept und die ein oder andere tatkräftige Unterstützung bei der Gartenarbeit durch die Abonnenten trägt sich das Ganze auch gerade so finanziell, kann und soll aber auch keinen Gewinn abwerfen. Stattdessen geht es um die gesunde Erzeugung von Lebensmitteln mit Geschmack in Verbindung mit der Natur, die Erhaltung alter Sorten und die Wertschätzung der gemeinsamen landwirtschaftlichen Arbeit.

André teilt sein fundiertes Wissen und seine Garten-Erfahrung sehr gerne und geht auch offen mit Fehlschlägen um, die wohl jeder Gärtner kennt. Wir erfuhren, dass Pflanzen in der Lage sind, über ihre kurzlebigen feinen Wurzeln auch Cyano-Bakterien aus der kaliumhaltigen Beinwell-Jauche aufzunehmen. Statt Schädlinge chemisch zu bekämpfen, werden Nützlinge wie die charmanten Glühwürmchen gefördert, deren Larven zum Beispiel Nacktschnecken zum Fressen gern haben.
In den beiden Gewächshäusern wachsen neben besonders schmackhaften Tomaten auch Exoten wie Physalis und Kichererbsen mit Buschbohnen einträchtig nebeneinander.

Wichtig ist auch eine gute und langfristige Beplanung der Flächen, was man besonders bei der Anlage der Streuobstwiese mit Windschutz durch Erlen sehen kann, die das Grundstück zukünftig mit lichtem Schatten schützen und gleichzeitig mit ihrem Laub auch Stickstoff liefern. Somit können viele Pflanzen gleich mehrfachen Nutzen bringen, die auf den ersten Blick wie „Unkraut“ wirken.

Inspiriert und mit vielen neuen Anregungen für den eigenen Garten verabschiedeten wird uns nach diesem spannenden Rundgang und haben gleich einen weiteren Anschlusstermin im Herbst vereinbart, wo die alten Obstsorten auf der riesigen Streuobstwiese reif sein dürften.


Wildbienen für Einsteiger am Moritzberg am Samstagnachmittag, den 10. Juli 2021

Ein Rückblick auf unsere Veranstaltung

v Wollbiene auf Färberkamille  (E. Gutting-Vos)

Geführt durch Marie Hilgenfeld (Mitglied des Vorstands der Kreisgruppe Hildesheim) und eine unserer Aktiven, Claudia Keil, lernten wir bei einem Spaziergang über das Friedhofsgelände in einer Gruppe von ca. 20 Naturliebhabern die Lebensweise von Wildbienen kennen.

Wildbienen sind wichtige und effiziente Bestäuber für vielen Pflanzen, daher ist ihr dramatischer Rückgang für die Natur, aber auch für uns Menschen ein Problem, das zum Handeln aufruft.

Marie und Claudia nahmen uns auf kurzweilige Art und anhand großer Fotos mit in das spannende Reich der wildlebenden Bienen, die sich ohne Schutz durch ein ganzes Volk oder einen Imker durchschlagen und erfolgreich reproduzieren müssen.

Wir erfuhren, welche Futterpflanzen wichtig sind und dass es Arten mit extremer Spezialisierung auf bestimmte Pflanzenarten gibt, in der Fachsprache als streng oligolektisch bezeichnet. Auf dem Friedhof werden daher Pflanzen wie Natternkopf, echter Gamander und rundblättrige Glockenblume usw. angeboten, in unmittelbarer Nähe auch Nistmöglichkeiten in Mauern und im alten Holz von Bäumen. Wildbienen sind „alleinerziehend“, legen nur ca. 40 Eier – je nach Art – und haben flugtechnisch nur geringe Reichweiten, so dass sie auf solche Lebensräume mit Futterangebot und Nisthilfe angewiesen sind.
Unter Wildbienen sind aber ca. 75 % Bodenbrüter, die auf offene lehmige oder sandige Stellen an sonnigen Plätzen angewiesen sind. Das sieht im Garten zwar nicht „ordentlich“ aus, ist aber wichtig für viele Wildarten. Bienenfreundliche Stauden hingegen bieten auch etwas fürs Auge, beispielsweise der hochwüchsige Muskateller-Salbei oder zart anmutende Glockenblumen.

Auf der Suche nach der schwarzen Holzbiene mit ihren blau schillernden Flügeln wurde wir an diesem Nachmittag zwar nicht fündig, aber es gab dennoch einige interessante Insekten zu bestaunen.

Ein netter Abschluss war dann ein kleiner Umtrunk mit selbstgemachter Limonade im insektenfreundlichen und malerisch üppigen Streuobstwiesengarten der Gartenfreunde-Berggarten e.V. in unmittelbarer Nähe des Friedhofsgeländes. Dort konnten wir uns auch perfekt angelegte Nisthilfen für Wildbienen anschauen. Mit vielen Anregungen für den eigenen Garten oder Balkon ausgestattet, können wir nun selbst aktiv werden.


„EU-LIFE BOVAR-Projekt“ zur Gelbbauchunke

Rückblick zur Führung mit Christoph Petersen im Schulbiologiezentrum am Samstagvormittag den 03.07.

Unke "Anna" Unke "Anna"  (E. Gutting-Vos)

Seit Sommer 2020 werden auf dem Gelände des Schulbiologiezentrums Gelbbauchunken nachgezogen, als Teil des LIFE Förderprojekts der EU „Management der Gelbbauchunke und anderer Amphibienarten dynamischer Lebensräume“, kurz: „LIFE BOVAR“. Hier hat man sich auf Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und die Nachzucht der Gelbbauchunke spezialisiert.


Christoph Petersen, der Leiter des Hildesheimer Projekts unter Federführung des NABU Niedersachsen, zeigte unserer kleinen Gruppe die verschiedenen Entwicklungsstadien von der Kaulquappe zum adulten Tier in der Aufzuchtstation, aber auch in den bewusst vegetationsarm gehaltenen Tümpeln auf den Freiflächen des FFH-Gebiets am Steinberg, wo die Tiere unter anderem ausgewildert werden. Wir erfuhren, dass diese Unkenart bei uns in Hildesheim ihre nördliche Verbreitungsgrenze hat. Durch den Wegfall von natürlichen Lebensräumen wie dynamische Überflutungsgebiete, aber auch durch Einsatz von Pestiziden ist sie selten geworden und kommt bei uns nur noch in Lebensräumen aus zweiter Hand wie Tongruben vor.

Unken sind aber keine „dicken Kröten“ wie im Märchen, sondern eher relativ kleine Tiere, siehe Foto. Im Unterschied zu Fröschen haben sie keine Fangzunge für Insekten, sondern springen nach ihrer Beute. Wie der Name schon sagt, haben die Tiere an der Körperunterseite leuchtend gelbe Zeichnungen, die individuell ausgeprägt sind und Fressfeinde abhalten sollen. Auffällig sind auch die herzförmigen Pupillen der Tiere.

Der Übergang vom Wassertier, der Kaulquappe, zum Landtier mit Beinen und Lungen erfolgt innerhalb kurzer Zeit und nicht bei allen Quappen gleichzeitig, so dass die Tiere neben Fütterung und Reinigung der Terrarien ständig überwacht und gepflegt werden müssen. Die vermittelten Inhalte waren so spannend präsentiert, dass wir in Absprache mit Herrn Petersen im Herbst einen weiteren Termin anbieten werden, um mehr Menschen für dieses ambitionierte Projekt direkt vor unserer Haustür zu begeistern.

Im Nachgang unserer Führung stellte sich heraus, dass es sich bei der auf der Freifläche vorgefundenen Unke um ein weibliches Exemplar - genannt Anna - handelt, dass bereits 2013 erstmals fotografiert wurde. Eine kleine Sensation!


Citizen Science-Projekt „FLOW“ Gewässerbewertung am Auebach am Sonntag den 20.06.

Daten für die Wissenschaft gesammelt!

Auf der Suche nach wirbellosen tierischen Organismen Auf der Suche nach wirbellosen tierischen Organismen  (E. Gutting-Vos)

FLOW ist ein Projekt zum ökologischen Monitoring von kleinen Fließgewässern.

Ziel war es, am Beispiel des Auebachs in der Nähe von Mölme (Gemeinde Söhlde im Landkreis Hildesheim) gemeinsam mit interessierten Laien den ökologischen Zustand eines Gewässers zu untersuchen. Es ging um die Gewässerstrukturgüte, die Nährstoff- und Pestizidbelastung und das Vorkommen bestimmter empfindlicher Arten wie Köcherfliegenlarven, Schlammfliegenlarven usw.

Wie das zu messen und zu bewerten ist wurde an diesem Tag gezeigt und erprobt. Dazu kam das FLOW-Projektteam mit einem speziell eingerichteten Fahrzeug und der erforderlichen Ausrüstung an den Auebach.

Das Ergebnis für diesen Bördebach war leider nicht positiv. Das Gewässer hat sich tief in den Auelehm eingeschnitten, es wurden hohe Belastungen mit Stickstoff und Phosphor gemessen und das Spektrum an Kleinlebewesen war deutlich verarmt. Libellen- und Eintagsfliegenlarven gingen nicht in den Kescher, allerdings zahlreiche Flohkrebse und überraschend viele Schlammfliegenlarven. Die vielen kleinen Krabbeltiere aus dem Material vom Gewässergrund, das ebenfalls in den Kescher geraten war, herauszusuchen, sie zu gruppieren und mehr oder weniger genau zu bestimmen, erwies sich als echte Herausforderung und spannende Entdeckungsreise. Mit Unterstützung durch das Flow-Team und mit den hervorragend aufbereiteten Bestimmungshilfen konnte schließlich ein immerhin mäßiger Zustand der „Biologie“ - trotz unbefriedigendem chemischen Zustand - festgestellt werden.

FLOW ist ein Projekt des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ, Leipzig) und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Sollte sich das Projekt anhand weiterer Erprobungsteams mit geschulten Laien als erfolgreich erweisen, wird es mittelfristig weiter ausgerollt. So könnten wesentlich mehr kleinere Fließgewässer nach standardisierten wissenschaftlichen Methoden untersucht, in Bezug auf ihren ökologischen Zustand eingeschätzt und hoffentlich auch verbessert werden.


Spaziergang am Heberberg

13.6.2021

Guenter Löke führt durch die Natur am Heberberg Guenter Löke führt durch die Natur am Heberberg  (E. Gutting-Vos)

Am Sonntag, den 13.06. fand eine kleine Wanderung durch das landschaftlich wunderschöne Naturschutzgebiet am Heberberg in Lamspringe statt; mit einer kleinen Gruppe unter der Leitung der beiden botanisch erfahrenen ortskundigen Guenter Löke und Dieter Pfaff.

Wir konnten auf unserer abwechslungsreichen Tour geheimnisvoll wirkenden Niederwald, weite Ausblicke über blühende Felder und Lichtungen mit seltenen Pflanzen wie geflecktes Knabenkraut, Graslilien und Türkenbund bestaunen. Außerdem haben wir gelernt, dass diese ganz besondere Vegetation nur noch dank der liebevollen Pflege der Freiflächen auf dem kalkhaltigen Grund erhalten ist, die von der Ortsgruppe Lamspringe seit vielen Jahren geleistet wird. Die Gruppe sucht noch tatkräftige Helfer für den nächsten Arbeitseinsatz im Herbst.

Übrigens: Wer versuchen würde, die Orchideen verbotenerweise auszubuddeln und im Garten anzusiedeln, hätte keinen Erfolg: Die Pflanzen brauchen bestimmte Pilze im Boden, mit denen sie in Symbiose leben.


Eine tolle Kurzwanderung, die wir unbedingt wiederholen sollten!


Tour de BUND mit Erfolg erstmalig durchgeführt

12. Juni 2021

Gelbes Trikot - hängend an einem Fahrrad. Gelbes Trikot beim "Tour de BUND"  (B. Brehm)

Alle Teilnehmer*Innen erradelten sich mit Spaß und Freude am Samstagvormittag das „Gelbe Trikot“.

Zusätzlich konnten alle Radler*Innen an den jeweiligen Etappenzielen viele unterschiedliche Möglichkeiten kennenlernen, sich aktiv beim BUND in Hildesheim einzubringen. Neue und weiterhin fortlaufende Projekte und Themen werden in den nächsten Monaten umfangreich die Chance bieten aktiv zu werden. „ … solche und vergleichbare Veranstaltungsformate sind eine sehr schöne Form, den BUND in Hildesheim kennenzulernen und sollten weiterhin angeboten werden, um neue aktive Mitglieder zu finden und dann dauerhaft zu binden …“, so eine Anmerkung einer Teilnehmerin nach der Tour de BUND.

Diesen Hinweis hört der Vorstand der Kreisgruppe wirklich gerne und sieht darin auch eine Art Verpflichtung für die zukünftigen Zusammenstellungen der Veranstaltungsprogramme.


Internationaler Tag der Biodiversität

22.5.2021

Demo in Hildesheim zum Tag der Artenvielfalt. Demo in Hildesheim zum Tag der Artenvielfalt  (M. Köhler)

Am 22. Mai ist "Internationaler Tag der Biodiversität". Auch in Hildesheim gingen Menschen auf die Straße, um gegen den dramatischen Verlust der Artenvielfalt zu demonstrieren.

Organisiert wurde die Demo von extinction rebellion Hildesheim. Symbolisch „starben“ als bedrohte Tiere verkleidete Demo-Teilnehmer*innen auf Hildesheimer Plätzen.

Die Zerstörung der biologischen Vielfalt bedroht die Menschheit mindestens so sehr wie die Klimakrise, sagt der BUND Vorsitzende Olaf Bandt Bandt: „Ein radikaler Wandel in der Art, wie wir leben und wirtschaften ist dringend erforderlich. Wir Menschen sind von intakten Ökosystemen abhängig. Sie sind die Grundlage unseres Lebens und der Schatz künftiger Generationen.“ Zum Internationalen Tags der biologischen Vielfalt am Samstag fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung zu konsequentem Naturschutz weltweit und hierzulande auf.

Mehr dazu unter diesem Link.

Außerdem gibt der BUND Landesverband Niedersachsen anlässlich des Tages der Biodiversität Tipps zum Erhalt der Artenvielfalt insbesondere im eigenen Garten. Dies können Sie unter diesem Link nachlesen.


Stadtradeln 2021

22.5.2021

 (Stadtradeln Hildesheim)

Die alljährliche bundesweite Aktion "Stadtradeln" hat auch in Hildesheim am Montag wieder begonnen und läuft insgesamt drei Wochen bis zum 6. Juni.

Alle, die in der Stadt oder im Landkreis Hildesheim wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen.

Auch wenn das STADTRADELN bereits gestartet ist, kannst Du Dich noch registrieren. Wir radeln in diesem Jahr im Team BUND(jugend).

Also: Unter www.stadtradeln.de registrieren, unter Hildesheim das Team "BUNDjugend" suchen, radeln und Kilometer erfassen.

Alle, die nicht in Hildesheim wohnen, arbeiten oder zur Schule/Uni gehen, sondern im Landkreis, können Teams in Ihrer Gemeinde beitreten oder selbst eins gründen.

Falls du in den letzten Jahren bereits dabei warst: Die Usernamen und Passworte sind noch gültig.

Also: Schnell noch anmelden und dann aufs Rad! Auf die Strecke kommt es nicht an, aber aufs Mitmachen! Jeder Kilometer zählt - für die Umwelt, aber auch für die Gesundheit und die Lebensqualität!


Aktion naturnahe Gärten

Aufruf an alle Hobbygärtner*innen,

Bärlauch mit Biene Bärlauch mit Biene  (E. Gutting-Vos)

Private Gärten - egal ob groß oder klein - sind ein wunderbarer Ort, gerade in diesen Zeiten. Sie können lebendige Orte für Menschen und Tiere sein und damit eine sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem spielen.


17 Millionen Privat- und Kleingärten bilden in Deutschland eine Gesamtfläche von 930.000 Hektar! Würden wir diese giftfrei und naturnah bewirtschaften, wäre das ein Riesenschritt für Insekten, Vögel und Co. Außerdem sind sie flächendeckend verteilt – damit entstünde ein einmaliger Biotopverbund, der auch seltenen Arten ein Zuhause gäbe.

Es soll ein großer, vernetzter Naturpark für Insekten und andere Tiere und Pflanzen werden - geschaffen durch Hobbygärtner. Machen Sie mit und tragen Sie Ihren Garten in unsere Karte ein!

Mehr zum Thema finden Sie unter diesem Link.


Hildesheim sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!

Aufruf der BUNDJugend

Die BUNDJugend hat eine Petition für den Klimaschutz in unserer Region gestartet und wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat.


Bitte unterzeichnen Sie die Petition! Finden können Sie sie unter diesem Link .
Vielen Dank!


Mit vielen Helferinnen und Helfern die Amphibien-Schutzaktion erfolgreich beendet

Über den Krötenzaun schauende Kröte Über den Krötenzaun schauende Kröte  (T. Dedolf)

In der diesjährigen 42 Tage andauernden Sammelaktion am Röderhof haben rund 50 Amphibienretter - so viele Unterstützer wie nie zuvor - insgesamt über 31.000 Tiere sicher über die Straße zu ihren Laichgewässern gebracht.

Damit steigen die geretten und dokumentierten Tierzahlen seit 2017 kontinuierlich an; von rund. 21.000 auf nunmehr 31.000 Amphibien in 2021.

Den ganz überwiegenden Teil stellen die Erdkröten mit rund 27.500 Tiere dar, weitere 3.500 Molche konnten erfasst werden; darunter auch 299 der besonders geschützten Art der Kammmolche.

Aufgrund der lang anhaltenden kalten Temperaturen haben die freiwilligen Helfer von Ende Februar bis Mitte März nur übersichtliche Mengen von Tieren in den Sammeleimern vorgefunden. Mit den steigenden Temperaturen Ende März zogen die Amphibien dann jedoch zu Tausenden los, um vom Wald zu den Laichgewässern zu wechseln und haben die Sammlerinnen und Sammler richtiggehend gefordert.

Nach Ostern musste der Schutzzaum allerdings rasch wieder abgebaut werden, da sich direkt schon wieder größere Tiergruppen auf den Rückweg zum Wald machten.

Der BUND dankt allen Helferinnen und Helfern sowie der Unteren Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit.


Arbeitsgruppe „Artenschutz an Gebäuden“

Fassadengestaltung - Lebensraum für Tiere

Entdeckerturm bei Langenholzen Entdeckerturm bei Langenholzen - als Beispiel und Inspiration für unser geplantes Projekt  (W. Wolze)

Wir beabsichtigen, eine Arbeitsgruppe „Artenschutz an Gebäuden“ einzurichten und suchen Interessierte.

An einem beliebten Fahrrad- und Wanderweg nah der Innerste steht uns eine großflächige Gebäudewand zur Verfügung, die zu einem besonders öffentlichkeitswirksamen Blickfang zum Thema Artenschutz am Gebäude umgestaltet werden soll.

„Schon mit einfachen, kostengünstigen Mitteln kann an Gebäuden die unmittelbare Umgebung von Flora, Fauna sowie das Mikroklima aufgewertet werden“, so der Initiator der Arbeitsgruppe Wilhelm Wolze.

Den Betrachtern sollen exemplarisch Anregungen zur Umsetzung eigener Maßnahmen an Fassaden geboten werden, die eine nachhaltig ökologische Wirkung entfalten. Bei der Renovierung und Dämmung von Wänden sowie auch beim Neubau lassen sich derartige Aspekte von vornherein einplanen und umsetzen.

Interessierte Helfer, die sich an Konzept und Umsetzung beteiligen möchten, sind herzlich willkommen. Besondere Vorkenntnisse oder eine Mitgliedschaft sind nicht erforderlich.

Kontakt: wwolze(at)t-online.de oder 05064/467


Projekt "Libellenflugplatz Steuerwald"

Beschäftigt mit der Gewässerstrukturgütekartierung Beschäftigt mit der Gewässerstrukturgütekartierung  (U. Schmidt)

Die Stadt Hildesheim wird den Mühlgraben beim Gut Steuerwald renaturieren und wieder an die Innerste anbinden. Im Bundeswettbewerb „Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt“ wurde dieses schöne Projekt namens „Libellenflugplatz Steuerwald“ ausgezeichnet und mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 € unterstützt.

Als kleinen Beitrag zu diesem Projekt steuern wir eine vorher/nachher Gewässerstrukturgütekartierung bei. Hierzu haben zwei unserer Gruppe sich diesen zukünftigen Seitenarm der Innerste genau angesehen und kartiert.


Unsere Eulen und Greifvögel brauchen dringend Hilfe – JETZT!

Schleiereule Schleiereule  (A. Krueger)

Angelika Krüger, die Leiterin der Eulen AG von NABU und OVH Hildesheim hat sich mit einer Bitte an uns gewandt.

Schleiereulen und auch Greifvögel brauchen im Winter unsere Hilfe, da sie bei gefrorenem Boden und geschlossener Schneedecke keine Mäuse finden. Eine solche Situation überleben die Eulen und Greife nur eine Woche, nach zwei Wochen sterben sie.

Bitte helfen sie ihnen, indem Sie den Eulen Zugang zu Scheunen und Ställen oder Ähnliches geben!

Streuen Sie Mäusefutter (Mais-, Getreide-, Sonnenblumenkörner, Dreschabfälle) an geschützten Stellen im Freien oder in der Scheune aus um Mäuse anzulocken. Man kann das Mäusefutter auch auf und um einen Strohballen oder einen Haufen aus Stroh und Heu streuen, dann ziehen die Mäuse dort ein und die Eulen und Greife können sich bedienen.

Die Eulen und Greifvögel danken es Ihnen, indem sie kostenlos, giftfrei und zuverlässig über das ganze Jahr den Mäusebestand dezimieren.

Diese Bitte richtet sich zwar hauptsächlich an Landwirte, aber es wäre natürlich gut, wenn auch jeder andere, der dazu die Möglichkeit hat, dies umsetzen würde.


Gronauer Streuobstwiese: Ein Platz für den Spatz

Nistkasten an einer Weide Nistkasten an einer Weide  (B. Brehm)

In den letzten Tagen erfolgte die jährliche Kontrolle der Nistkästen auf unserer Streuobstwiese in Gronau. Unsere Nistkästen sind auch in der Brutsaison 2020 sehr gut angenommen worden. Mehrheitlich sind die Kästen von Blau- und Kohlmeisen für die Aufzucht des Nachwuchses ausgewählt worden. Aber auch in 2020 gab es in einigen Nistkästen Platz für den Spatz. In zwei kontrollierten Kästen fanden sich Nester von Feldsperlingen.

Spatz ist nicht gleich Spatz. Die bekanntesten Arten sind Haussperling und Feldsperling. Europaweit sind allerdings noch der Italien-, der Weiden- und der Schnee- sowie der Steinsperling zu nennen.

Der Feldsperling (Passer montanus) galt in Deutschland lange Zeit als Alltagsvogel. Leider ist er inzwischen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten auf der Vorwarnstufe geführt.

Durch die vielerorts großflächigen Monokulturen in der Landwirtschaft in Europa ist das Nahrungs- und Brutplatzangebot für den Feldsperling heute sehr eingeschränkt.

Unsere Streuobstwiese bietet beides: Nahrung und Brutplätze – einen Platz für den Spatz.


"Zukunftsfuttern"

Um gemeinsam über eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu diskutieren, hat die BUNDjugend Hildesheim am Freitag, den 29. Januar 2021 (ab 19 Uhr) zum ‚Zukunftsfuttern‘ eingeladen.

Eingeladen dazu wurden: Hendrik Stolze - Landwirt auf dem Bio-Hof Stolze, André Brun - Solidarische Landwirtschaft Sonnengarten Sorsum, Stephan Hesser vom Landvolkskreisverband Vorstadtgemüse, konventionelle Landwirt*innen (mit Interesse zum Umstieg), Vertreter*innen der Landwirtschaftskammer, Vertreter*in der Landjugend und BUNDjugend Niedersachsen.

Ziel war der Austausch von Erfahrungen sowie Gespräche über Herausforderungen und Ziele aus verschiedenen Perspektiven. Die Veranstaltung fand im Ratskeller Hildesheim statt und wurde für alle Zuschauer*innen live auf dem Kanal des Kultur Stream von Lito Bürmann und Lucy Schreiber übertragen.

Dabei gab es die Möglichkeit für Zuschauer*innen im Live-Chat mit zu kommunizieren und aktiv dabei zu sein!

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und im Anschluss auf dem YouTube-Kanal des KulturStream veröffentlicht.


"Wir haben es satt"

Eigentlich sollte am 16. Januar 2021 wieder die jährliche große Demonstration in Berlin stattfinden, auf der für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und globale Solidarität demonstriert werden sollte.

Aber dieses Mal müssen wir - wegen der Coronapandemie - eine andere Art wählen um unseren Unmut über eine gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten zum Ausdruck zu bringen.

Die "Wir haben es satt"- Demo wird 2021 zu einer großen Bildaktion.  Die Idee ist, dass jeder einen oder mehr Fußabdücke malt oder bastelt, seine Botschaft zur Agrarwende dazuschreibt und uns schickt. Achten Sie bitte darauf, umweltfreundliches Papier und Farben zu verwenden. Vielleicht lässt sich in der Weihnachtszeit auch aus Verpackungsresten etwas herstellen. Stichwort "Upcycling". Vorlagen und Tipps gibt es hier.

Diese Fußabdrücke werden dann Teil des großen Protestbildes für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Ob ausgemalte Vorlagen oder selbstgemacht – wir freuen uns über alle Fußabdrücke, die sich mit einer Botschaft für die Agrarwende auf den Weg nach Berlin machen.

Die eingeschickten Fußabdrücke sollten am 13. Januar in Berlin sein. Wer will, kann sie direkt dorthinschicken:

BUND e. V., Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin, Stichwort: Aktion Fußabdruck

Unsere Kreisgruppe wird allerdings auch gemeinschaftlich ein Fußabdruck-Paket nach Berlin schicken. Wer seine Abdrücke in diesem Paket mitschicken will, sollte dafür sorgen, dass sie spätestens am 10. Januar im BUND Büro (BUND, Scheelenstraße 22, 31134 Hildesheim) sind.

Mehr zum Thema gibt es hier.

Einige der Fußabdrücke


Trotz OVG Urteil: Auf Böller verzichten und Jahreswechsel angemessen begehen

Matthias Köhler hat in seiner Funktion als Kreisnaturschutzbeauftragter folgenden Aufruf gestartet, den auch wir unterstützen:

das OVG Lüneburg hat das Feuerwerksverbot in Niedersachsen aufgehoben. Dennoch sollten wir uns vom schwierigen Jahr 2020 in angemessener Form und ohne Böllerei verabschieden. So werden Infektions- und Verletzungsrisiken vermieden und das Personal in den Kliniken entlastet.

Darüber hinaus gibt und gab es schon immer gute Gründe, auf Raketen und Knallfrösche zum Jahreswechsel zu verzichten: Saubere Luft ohne Feinstaub, kein Stress für Wild- und Haustiere, keine Abfallberge am Sylvestermorgen. Auch aus Sicht des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes ist es daher wünschenswert, wenn Bürger ihr „Recht auf Böllern“ nicht nutzen und Kommunen das Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen wo möglich verbieten. Einen ruhigen und sauberen Start in das neue Jahr könnten wir als so wohltuend empfinden, dass wir auch in Zukunft auf nicht mehr zeitgemäße Traditionen verzichten und neue Formen finden, das neue Jahr freudig, aber ohne Böllerei zu begrüßen. Die Natur und viele Mitmenschen werden es danken.


Dem Klimaschutz im Landkreis ein Gesicht geben

Die gemeinnützige Klimaschutzagentur des Landkreises Hildesheim möchte mit ihrem neuen Angebot „Dem Klimaschutz ein Gesicht geben“ gute Beispiele aus dem Alltag der Hildesheimer Bürger der Öffentlichkeit vorstellen.

Wir finden dies eine gute Aktion. Wenn Sie also etwas für den Klimaschutz tun und sich an der Aktion beteiligen wollen, dann schauen sie doch mal auf die Seite vom Landkreis Hildesheim.


Bebauungspläne werden ökologisch

Stadt Hildesheim hat eine neue Leitlinie

Wenn in der Stadt Hildesheim neue Bebauungspläne beschlossen oder auch Baugebiete ausgewiesen werden, gibt es jetzt einen Ökostandard. Mit dem Beschluss der "Leitlinie für Bebauungsplanfestsetzungen für Ökologie, Umweltschutz und Klimaschutz" hat der Stadtentwicklungsausschuss eine Basis dafür gelegt, dass in diesen Fällen die Umweltaspekte nicht jeweils neu diskutiert werden müssen.

Vielmehr liegt jetzt ein Mindeststandard vor, der ohne besondere Begründung nicht unterschritten werden darf. Dieser beinhaltet insbesondere:

  • Begrünung von Flachdächern,
  • Obergrenzen für die Flächenversiegelung,
  • Wasserdurchlässigkeit befestigter Flächen,
  • klimagerechte Vorgaben für Gärten und Vorgärten (keine Steingärten und Vorgabe von insektenfreundlicher Bepflanzung),
  • Einfriedungen nicht durch Mauern oder Gabionen, sondern durch Gehölzhecken und Rankzäune,
  • Mindestvorgaben für öffentliches Grün,
  • Vorgaben zum Energieverbrauch und dem Einsatz erneuerbarer Energien,
  • Insektenfreundliche Beleuchtung und Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse.

Hiermit ist ein erster Schritt zur Stärkung der Belange von Natur und Umwelt bei Bebauungsplänen getan. Die BUND Kreisgruppe Hildesheim begrüßt dieses und freut sich, hierzu wichtige Impulse geliefert zu haben.

Am besten für die Umwelt ist es natürlich, wenn nicht neu gebaut, sondern modernisiert und energetisch saniert wird. Wohn- und Gewerbegebiete, die unvermeidbar neu ausgewiesen werden müssen, sollten "grün" sein. Das gilt nicht nur für die Außenflächen, Dach- und Fassadenbegrünung sondern auch für Mobilitäts-, Energieversorgungs- und Beleuchtungskonzepte. Hier ist sicher noch mehr machbar als in den neuen Leitlinien vorgegeben wird, aber die Richtung, die die Stadt sich selbst vorgibt, stimmt. Planer und Bauherren können sich darauf einstellen.


Wohin mit dem Klärschlamm?

Auf Wunsch des Rates der Stadt Hildesheim haben sich die Kreisgruppen der Umweltverbände BUND und NABU mit dem Thema Klärschlammverwertung und der Frage der Standortauswahl beschäftigt. Wir haben eine umfangreiche Einschätzung des Vorhabens erarbeitet.

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FAQ zum Thema Monoklärschlammverbrennungsanlage

Wie beschrieben hat die BUND Kreisgruppe Hildesheim eine positive Einschätzung zur geplanten Monoklärschlammverbrennungsanlage in Hildesheim abgegeben. Dies hat offenbar viele überrascht. Uns erreichen Fragen wie:

Was ist mit den Hildesheimer Umweltverbänden los? Warum sind BUND und NABU für die Verbrennung von Klärschlamm?


Diese und weitere Fragen werden hier vereinfacht beantwortet.
 


Gerzen, Gronau und neue MitstreiterInnen

Erste Apfelernte Erste Apfelernte  (M. Köhler)

Engagement, Freude und Spaß prägten die beiden letzten Arbeitseinsätze in Gerzen auf unserem Wildkatzenkorridor und die Pflegearbeiten auf unserer Streuobstwiese in Gronau. Eine besondere Erwähnung müssen dabei unsere ersten selbst gepflügten Äpfel erfahren. Die kleine Verkostung der Äpfel wurde mit einem gemeinsamen, „… das war sehr lecker …“,  gekrönt.

Besonders gefreut hat es uns auch, dass sich mehrere neue MitstreiterInnen aktiv vor Ort eingebracht haben. Herzlich willkommen!

Nach der erneuten Corona-Pandemie bedingten Pause geht es dann gemeinsam weiter – spätestens zum bereits terminierten nächsten Arbeitseinsatz in 2021 in Gronau. Einfach auf unserer Internetseite vorbeischauen – oder unseren Social Media Aktivitäten folgen.


Herbst auf der Streuobstwiese Gronau


"DigiFit"

Kreisgruppe freut sich über eine Spende der Sparkasse

Unter dem Motto „Digi-Fit“ konnten sich Vereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine um finanzielle Unterstüzung für die Digitalisierung der Vereinsarbeit bewerben. Neben 199 anderen Bewerbern hat auch das Team der BUND Kreisgruppe Hildesheim schnell auf den Aufruf reagiert - und durfte sich über eine Spende von 500,00 Euro freuen.

Das Geld werden wir voraussichtlich dafür nutzen, den in die Jahre gekommenen stationären PC im Büro um ein Notebook zu ergänzen. Während der Pandemie sind wir damit "HomeOffice ready", können wieder Erreichbarkeit sicherstellen und z.B. die Homepage pflegen. Hoffentlich bald können wir damit auch auf Veranstaltungen, Vorträgen und Ständen unterwegs sein, über die Vereinsarbeit berichten und neue aktive Mitglieder gewinnen.

Der Sparkasse sagen wir herzlich "Dankeschön"!


BUNDjugend sammelt Müll an der Steingrube

13.10.2020

BUNDjugend sammelt Müll an der Steingrube BUNDjugend sammelt Müll an der Steingrube  (K. Luchs)

Am Dienstagnachmittag haben wir von 16 -18 Uhr fleißig Müll gesammelt - und haben dabei nicht mal ansatzweise die ganze Steingrube packen können, obwohl 11 tatkräftige Helfer*innen dabei waren.

Der Müll wurde feinsäuberlich in Plastik- und Restmüll getrennt. Viele Menschen hatten sehr viel Spaß und auch spontan konnte der ein oder andere Mensch zum Mitmachen überzeugt werden.

Zitat des Tages (eines spontanen jungen Mannes, der vom Basketballspielen Pause machte, um uns zu helfen): "Viele finden Müllsammeln halt doof, aber ich sag mir halt: Das ist unsere Erde".


Klimademos sind zurück

Die Gruppe Fridays for Future hat das erste Mal seit Monaten wieder demonstriert – der BUND hat unterstützt

Fridays For Future Demo in Hildesheim  (M. Köhler)

Das erste Mal seit Corona gab es am Freitag dem 25. 9. wieder weltweite Klimademonstrationen – auch in Hildesheim. Gleich an fünf Orten in der Stadt hat die Gruppe Fridays for Future zeitgleich demonstriert.

Auch die BUND Kreisgruppe Hildesheim hat sich dem Aufruf angeschlossen und hat den am Hindenburgplatz startenden Zug begleitet.


Arbeitseinsatz auf dem Wildkatzenkorridor in Schlewecke

26.9.2020

Arbeitseinsatz Wildkatzenkorridor Schlewecke Arbeitseinsatz Wildkatzenkorridor Schlewecke  (R. Beckerschmidt)

Um 10.00 Uhr am Samstagmorgen haben wir uns am Wildkatzenkorridor in Schlewecke getroffen.

Es sollten die alten Reste eines Zauns und Stacheldrahts entfernt werden. Außerdem haben wir uns in dem Gebiet mal wieder umgeschaut, alte Baumhüllen und anderen Müll entfernt und weitere anfallende Arbeiten verrichtet.

Trotz des leichten Regens war es ein schöner Vormittag!


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