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Kreisgruppe Hildesheim

Pflanzaktion auf der Streuobstwiese in Gronau

Bäumepflanzer nach der Arbeit Bäumepflanzer nach der Arbeit  (R. Beckerschmidt)

Nach der Pflanzaktion am 26. Oktober stehen nun fast alle der geplanten Obstbäume auf der Streuobstwiese in Gronau! Es fehlen noch die Bäume mit den Reisern der alten Bäume der Streuobstwiese und einige Sträucher, die wir in den nächsten Jahren noch pflanzen wollen.

Nach den letzten Pflanzaktionen ging uns die Arbeit nun leichter von der Hand, da wir in den vergangenen zwei Jahren Erfahrung haben sammeln können. Die Löcher waren schon gebuddelt, sodass wir "nur noch" die Bäume einpflanzen, deren Wurzeln durch einen unverzinkten Wühlmausdraht schützen, Pfähle in den Boden rammen und stabilisieren mussten. Einige der Bäume bekamen auch keine Pflanzmanschette mehr, sondern eine sogenannte Drahthose mit einem bedeutend größeren Durchmesser.

Außerdem wurde eine Niströhre für den Steinkautz auf einem Ast eines älteren Baums auf der Wiese angebracht.

Dadurch dass viele Helfer an diesem sonnigen Tag gekommen sind, klappte die Arbeit nochmal besonders gut und wurde mit einer gemeinsamen Vesper abgeschlossen!

Steinkauz: Wohnraumprogramm für die kleine Eule gestartet.

Baum mit Niströhre für den Steinkautz Baum mit Niströhre für den Steinkautz  (R. Beckerschmidt)

Das Brutvorkommen des Steinkauzes ist lückenhaft. In Deutschland ist der Steinkauz mit seinen etwa 6.000 Brutpaaren auf der Roten Liste verzeichnet. Der Bestandsrückgang hat u.a. in der Rodung von Streuobstwiesen und alten Kopfbäumen - oftmals mit dem Ziel Bauland in Ortsrandlage zu schaffen -   seine Gründe.

Einhergehend mit den vielfältigen Biotopaufwertungen auf unserer Streuobstwiese in Gronau ist jetzt ergänzend ein „Wohnraumprogramm“ am 26. Okt. 2019 für die kleine Eule gestartet worden. Eine Niströhre wurde erfolgreich installiert und ist einzugsbereit. Eine zweite wird bald folgen.

Die Leiterin der AG Eulenschutz, Angelika Krueger, freut sich, „ … ein Auftakt für die Schaffung von Nistkastenangeboten für den Steinkauz im Raum Hildesheim. Weitere Installationen sollen schrittweise folgen … “. In Niedersachsen, u.a. am Harzrand und auch in der Nähe von Höxter, gibt es kleinere Steinkauzpopulationen, sodass gehofft werden kann, dass das Wohnraumangebot in den Folgejahren auch in Gronau angenommen wird.   

Steinkäuze willkommen!

Die „Neugeburt“ der alten Sorten auf unserer Streuobstwiese

Klaus Heisig beim Veredeln Klaus Heisig beim Veredeln  (S. Thiele)

Im Herbst 2018 wurden die meisten Sorten der 23; 80 bis 100 Jahre alten Obstbäume auf der Streuobstwiese durch die Vorsitzende des Pomologenvereins, Sabine Fortak bestimmt, darunter z.B. sogar unsere Lokalsorte, die „Hildesheimer Goldrenette“ aber auch „Gravensteiner“, „Jakob Lebel“, „Harberts Renette“ oder die inzwischen sehr seltenen Birnensorten „Kuhfuß“ und „Trockener Martin“ .

Von diesen teilweise schon abgängigen Bäumen haben wir dann im Januar 2019 Veredelungsreiser geschnitten, was bei den teilweise schon vergreisten Kronen gar nicht so einfach war, da man dafür „bleistift“ -starke einjährige Triebe, die möglichst auf der Südseite gewachsen sein sollen, benötigt.

 

FÖJ-lerin Milena Redeker und Klaus Heisig mit der 160 hoch gewachsenen „Hildesheimer Goldrenette“ FÖJ-lerin Milena Redeker und Klaus Heisig mit der 160 hoch gewachsenen „Hildesheimer Goldrenette“  (M. Wolf)

Im zeitigen Frühjahr wurden dann von Klaus Heisig die Reiser auf Sämlingsunterlagen (Bittenfelder Sämling, Kirchensaller Mostbirne) aufveredelt, die garantieren, dass daraus wieder Hochstämme wachsen, die dann wieder 70 und mehr Jahre alt werden können. Dabei wird die sogenannte „Kopulation“ als Winterhandveredelung angewandt, d.h. Wildling und Edelreis werden mit einem schrägen, langen geraden Schnitt versehen, so dass die beiden ovalen Flächen genau aufeinander passen. Das ganze wird dann noch mit Veredelungsband umwickelt und im Erdkeller in Sand eingeschlagen. Die Schüler der 10. Klasse der Waldorfschule haben die Veredelungen dann unter Anleitung von Klaus Heisig auf ein Beet im Schulgarten gepflanzt. Nach dem erfolgreichen Zusammenwachsen werden die Jungbäume nun 2 bis 3 Jahre heranwachsen und danach zu den alten Obstbäumen auf die Wiese zurückkehren können, um dort die vorhandene Sortenvielfalt weiterhin zu erhalten. Mit großer Freude hat Klaus Heisig nun festgestellt, dass alle Reiser trotz der Trockenheit im Sommer sehr gut angewachsen sind und ein Exemplar der „Hildesheimer Goldrenette“ sogar die stattliche Höhe von 160 cm erreicht hat.

Rückblick und Ausblick auf der Streuobstwiese

Apfelprobe beim Streuobstwiesenfest 2019  (M. Köhler)

30. September 2019

Im Rahmen der Hildesheimer Streuobstwiesentage fand am Sonntag den 30. September wieder ein Streuobstwiesenfest auf unserer jungen Streuobstwiese in Gronau statt. Trotz des unbeständigen Wetters fanden sich einige Besucher ein, besichtigten die in den letzten zwei Jahren gepflanzten Apfel- und Birnbäume und kosteten Früchte der entsprechenden Sorten (leider noch keine eigene Ernte).

Bei einem Rundgang konnten sich alle Anwesenden von der positiven Entwicklung der Wiese überzeugen:

Alle Bäume haben den trockenen Sommer gut überstanden. Bestärkt durch diese Erfahrung erhält die Wiese erneut Zuwachs: ca. 20 weitere Bäume werden noch in diesem Herbst dort gepflanzt. Und nicht nur die Bäume gedeihen gut: Sämtliche im vergangenen Winter aufgehängten Nistkästen waren bezogen worden und auf Grund der verwendeten Materialien konnten wir sogar die Mieter identifizieren: Spatzen und Meisen – mit einer Ausnahme: In einem der Kästen hatte ein Hornissenschwarm sein Zuhause gefunden. Um die ornithologische Vielfalt in Zukunft noch zu erhöhen finden bald auch zwei Steinkautznistkasten ihren Platz auf der Wiese. Das offene, strukturreiche Gelände mit seiner niedrigen Vegetation bietet der Eulenart ideale Lebensbedingungen.

Seit diesem Herbst können sich Besucher auch ganzjährig und vor Ort über die Schautafel "Lebenraum Streuobstwiese - Wir schützen und erhalten ihn." informieren.

Obstbaumblüte

Blühende Obstbäume Blühende Obstbäume  (S. Thiele)

Den Obstbäumen scheint es gut zu gehen. Bisher ist kein trockener Zweig zu entdecken - alle Obstbäume scheinen den neuen Lebensraum auf unserer Wiese gut angenommen zu haben.

Die Blütenfotos sind überwiegend von den ersten 20 Obstbäumen aus 2017 - aber die "Neuen" haben zumindest schon vielversprechende Knospen ...

Schafe auf der Streuobstwiese

Schafe auf der Streuobstwiese Schafe auf der Streuobstwiese  (S. Thiele)

11. Februar 2019

Kurz nachdem wir die Kopfweiden geschneitelt hatten, kam der Schäfer mit seinen Merino-Schafen. Es sind aktuell 60 - 70 Schafe auf der Wiese, der Rest der Muttertiere hat bereits gelammt und befindet sich schon im Winterstall.

Kopfweiden schneiteln

Kopfweiden schneiteln Kopfweiden schneiteln  (R. Beckerschmidt)

9. Februar 2019

Am Samstag dem 9. Februar hatten wir mal wieder einen Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese in Gronau.

Das Wetter war recht gut - auf jeden Fall fast die ganze Zeit trocken! Und wir haben viel geschafft, auch weil wir tatkräftige Unterstützung von einigen jungen Helfern bekommen haben, die von unserer Aktion gehört hatten. So wurden etwa 16 Kopfweiden geschneitelt.

Biber am Leineufer

4. Februar 2019

Seltene Gäste am anderen Leineufer auf Höhe der Streuobstwiese - 2 Biber! Am Rand der Wiese hatte ein Sturm vor einiger Zeit den oberen Stamm einer Weide abgebrochen, welcher dann auf das Ufer der Leine gestürzt und steckengeblieben ist. 

Und an diesem Stamm haben jetzt mehrere Nächte zwei Biber die Rinde und das leckere Kambium angenagt.

Mit der Wildkamera konnten sie gesichtet werden.

Und tagsüber hat die Wildkamera ein Rehkitz und ein Kormoran fotografiert!

Neue Nistkästen für die Streuobstwiese

Nistkästen auf der Streuobstwiese Gronau Nistkästen auf der Streuobstwiese Gronau  (S. Thiele)

29. Dezember 2018

Seit kurzem bietet die Streuobstwiese vielen verschiedenen Vogelarten ein wetterfestes Zuhause zum Brüten oder auch zum Unterschlupf, wenn der Winter doch noch kommt.

Ein paar von uns haben die 24 bestellten Nistkästen (und ein Fledermauskasten) an die Bäume im Randbereich verteilt.

In der Mitte der beigefügten Fotoübersicht, kann man auch mal die Wiese aus der Sicht eines Greifvogels von einer der vier Ansitzstangen (Julen) sehen. (Zum Vergrößern des Fotos einfach draufklicken.)

Es wurden von der Leine aus unter anderem die Wasseramsel und sogar den Kleinspecht am Ufer der Wiese gesehen.

Die Eulen AG wird ebenso in absehbarer Zeit aufwändige Niströhren für die Steinkauz bauen - falls sich diese für Streuobstwiesen typische Kauzart nach Gronau "verirrt" wollen wir ja vorbereitet sein.

Pflanzaktion auf der Streuobstwiese

Zweite Pflanzaktion Zweite Pflanzaktion  (M. Köhler)

27. Oktober 2018

Am Samstag dem 27.Oktober 2018 gab es auf der Streuobstwiese in Gronau zum zweiten Mal eine große Pflanzaktion. Nachdem wir schon letztes Jahr 22 Obstbäume gepflanzt hatten, wurden von mehr als 20 freiwilligen Helfern 20 weitere Obstbäume und zwei Sommerlinden gepflanzt.

Das war anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht



Es wurde geschaufelt, Erdlöcher gebohrt, Pfähle eingerammt, Bäume eingesetzt, angebunden und bewässert, Latten angeschraubt und und und. Viele, viele Stunden sind zuvor in Planung und Vorbereitung investiert worden. Ein großes Dankeschön an alle die mitgeholfen haben!

Wir haben aber noch viel mehr vor auf "unserer" Wiese. Im Winter sollen die Kopfweiden wieder geschneitelt und Nistkästen angebracht werden. Auch hier hoffen wir wieder auf viele helfende Hände.
Im nächsten Jahr soll außerdem eine Schautafel Besucher über die Streuobstwiese informieren. Die dritte und letzte Pflanzrunde steht im Herbst 2019 an.

Streuobstwiesenfest in Gronau

30. September 2018

Am Sonntag dem 30. September wurde auch dieses Jahr wieder in Gronau zum Streuobstwiesenfest eingeladen.

Wie im letzten Jahr schien auch dieses Jahr den ganzen Nachmittag die Sonne bei angenehmen Temperaturen. Es gab Kaffee, Tee und viele verschiedene (meist Apfel-)Kuchen auf herbstlich gedeckten Tischen.

Die Besucher wurden über die Streuobstwiese geführt und konnten sich dabei die alten und die letztes Jahr neu gepflanzten Obstbäume ansehen.

Es war wieder ein gelungener Nachmittag!

Und am Samstag dem 27. Oktober um 9.30 Uhr treffen wir uns dort wieder um die nächsten 20 Obstbäume und 2 Linden zu pflanzen. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Helfer kommen könnten um uns bei dieser Arbeit zu unterstützen.

Wassermangel auf der Streuobstwiese in Gronau

Wassermangel auf der Streuobstwiese Wassermangel auf der Streuobstwiese  (S. Thiele)

10. Juni 2018

Die Obstbäume, die wir letztes Jahr auf der Gronauer Streuobstwiese gepflanzt haben, leiden sehr unter der anhaltenden Trockenheit.

Bei einige Bäume kräuseln sich die Blätter schon sehr stark und wirkliche Regentage (außer ein kurzer Schauer, der aber für die Baumwurzeln nicht viel bringt) sind nicht in Sicht.

Deswegen haben wir uns am Sonntagmorgen getroffen und haben den Bäumchen jeweils etwa 100 Liter Wasser gegeben.
Außerdem haben wir die Baumscheiben freigeschnitten und anschließend mit etwas Heu wieder abgedeckt, um sie vor Verdunstung zu schützen.

Das wird den Bäumen erstmal helfen. Nun hoffen wir auf mehr Niederschlag.....

Gute Nachrichten!

Blühende Obstbäume Blühende Obstbäume im Frühling 2018 auf der Streuobstwiese Gronau  (S. Thiele)

25. April 2018

Alle letzten Herbst gepflanzten Obstbäume haben den Winter gut überstanden und haben bereits Knospen gebildet. Es wurde kein einziger trockener Ast ohne Knospe gesehen.

Zwei Bäume ("Hauszwetsche" und die "Bühler Frühzwetsche") zeigen sogar bereits Blüten!

Erste Arbeitseinsätze 2018: Rückschnitt der Kopfweiden.

Kopfweiden schneiden Kopfweiden schneiden  (U. Schmidt)

Auf der Streuobstwiese in Gronau stehen – wie schon erwähnt - neben den Obstbäumen an den Ufern der Leine und der Laake auch viele Kopfweiden.

Kopfweiden sind bei vielen Insektenarten sehr beliebt. Da sie zu den Pflanzen gehören, die früh im Jahr blühen, gehören sie zu den ersten Pflanzen die z. B. Bienen und Schmetterlingen Nektar und Pollen bieten. Aber auch bei Raupen sind sie als Nahrungsquelle sehr begehrt. Außerdem bieten Kopfweiden für Vögel und Fledermäuse gute Nistmöglichkeiten und – auch wegen der vielen Insekten - reichlich Nahrung.

Da die Kopfweiden regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen, haben wir uns zum ersten Mal in diesem Jahr am Samstag den 13. Januar um halb 10 zu diesem Zweck auf der Gronauer Streuobstwiese getroffen.

Das Wetter war kalt aber trocken und so konnten wir gleich loslegen. Die einen haben die Äste abgesägt und die anderen haben diese auf große Haufen gestapelt, damit sie demnächst zerschreddert werden können. Einige Bäume sind schon recht hoch, was die Arbeit erschwerte, bei anderen wiederum waren die Äste gut zu erreichen.

Beim zweiten Arbeitseinsatz am 10. Februar waren wir schon etwas routinierter und die Arbeit ging flott voran - obwohl das Wetter bedeutend kälter war als im Januar.

Trotz der guten Arbeit bleibt noch einiges zu tun auf der Streuobstwiese und wir werden uns dieses Jahr wohl noch ein paar Mal treffen um die Arbeit fortzusetzen.

Anfang 2017

Die Pappeln mussten entfernt werden

Schnell wachsende Pappeln hatten einige der alten Obstbäume umzingelt und in den Schatten gestellt. Sie wurden ebenso gefällt wie einige Weiden am Rand des Weihers im Feuchtbiotop. Jetzt kann die Sonne den Weiher im Frühjahr schneller erwärmen, was hoffentlich einige Amphibien anzieht. Diese Maßnahmen wurden von einer Fachfirma durchgeführt und vom Landkreis Hildesheim bezuschusst. Bei ersten Arbeitseinsätzen haben wir Müll gesammelt und abgefahren sowie nach den Fällarbeiten aufgeräumt und Pappelschösslinge beseitigt.

Streuobstwiese Gronau Hintergrundinformation

Malerischer Baum Malerischer Baum

Seit 2017 ist die Kreisgruppe dabei eine große, am südlichen Ortsrand von Gronau gelegene, ehemalige Streuobstwiese zu reaktivieren. Der BUND hat die ca. 4 ha große Fläche Anfang 2017 vom Landkreis Hildesheim gepachtet. Einige der alten Obstbäume, darunter 2 riesige Birnbäume, sind erhalten geblieben, weitere hochstämmige Obstbäume sollen nach und nach gepflanzt werden.

 

Was zeichnet die Fläche aus?

Die Wiese liegt zwischen Leine und Laake und ist somit fast vollständig von Wasser umgeben und nur über eine Brücke erreichbar. An den Ufern der beiden Flüsse stehen ca. 50 mächtige Kopfweiden, außerdem Erlen, Pappeln und Eschen. Zwischen einem künstlich angelegten Feuchtbiotop und der Laake hat sich in den letzten Jahrzehnten ein kleiner Weidenauwald entwickelt. Der größte Teil der Wiese wird als Grünland bewirtschaftet.

 

Was plant der BUND?

Bereits im ursprünglichen Zustand war die Wiese relativ naturnah und schön. Ihr Wert für die Natur ließe sich aber noch erhöhen. Wir versuchen, die Zeit ein wenig zurückzudrehen und den Charakter der alten Obstwiese wieder zu erwecken. Dazu werden in den Randbereichen neue Obstbäume alter regionaler Sorten gepflanzt. Die vorhandenen Bäume bleiben natürlich so lange wie möglich erhalten. Auch wenn sie eines Tages das Zeitliche segnen, soll ihr Erbgut überleben. Das kann gelingen, indem Reiser davon genommen und junge Hochstämme damit veredelt werden. Die werden dann wieder auf der Wiese ausgepflanzt und setzen so die Tradition fort.

Der größte Teil der Wiese wird weiterhin als extensives Grünland genutzt. Im Frühjahr und Herbst sollen Schafe darüber ziehen. Im Sommer wird gemäht. Dazu haben wir einen Pachtvertrag mit dem Landwirt geschlossen, der die Wiese auch bisher schon bewirtschaftet hat.

Wir beobachten wie sich die Wiese entwickelt. Ein Rudel Rehe nutzt sie bereits als Rückzugsort. Störche und Reiher suchen dort nach Nahrung.

Außerdem müssen die zahlreichen Kopfweiden alle paar Jahre geschneitelt und das Schnittgut entfernt werden. Tatkräftige Unterstützer sind jederzeit willkommen.

Wer über die Termine unserer Arbeitseinsätze informiert werden möchte kann in  unseren Mailverteiler aufgenommen werden. Bitte Mail an matthias.koehler(at)bund.net schreiben.

 

Machen Sie mit!

Wer über die Termine unserer Arbeitseinsätze informiert werden möchte kann in  unseren Mailverteiler aufgenommen werden.

Bitte Mail an matthias.koehler(at)bund.net schreiben.

Wenn Sie etwas über unsere aktuellen Aktivitäten lesen wollen, dann finden Sie das über diesen Link.

 

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