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Kreisgruppe Hildesheim

Hilfe für Wildbienen

Gehörnte Mauerbiene Gehörnte Mauerbiene  (M. Köhler)

Wie inzwischen wohl die meisten Menschen wissen, gibt es neben den Honigbienen noch sehr viele andere Arten von Bienen. Allein in Niedersachsen soll es etwa 360 Arten von Wildbienen geben. Leider stehen hiervon ungefähr 2/3 auf der Roten Liste und gelten somit als gefährdet.

Im eigenen Garten oder Balkon kann man den natürlichen Lebensraum natürlich nicht ersetzen, aber man kann den Wildbienen ein Stückweit helfen und sie dabei auch noch beobachten!

Bienenhotel am Fenster Bienenhotel am Fenster  (K. Bitterling)

Zum Leben brauchen Wildbienen: einen Nistplatz, Nistrequisiten – also Material um ihre Nester zu bauen – und Nahrung. Da Wildbienen anders als Honigbienen nur wenige 100 Meter fliegen, wäre es gut, wenn man alles nah beieinander zur Verfügung stellen könnte.

Die oben genannten 360 Arten von Wildbienen leben in unterschiedlichen Lebensräumen und brauchen dementsprechend auch unterschiedliche Ressourcen zum Überleben und Fortpflanzen.

Die meisten Menschen kennen wahrscheinlich die Nisthilfen, die Hohlräume bieten. In Hartholz werden quer zu der Maserung Löcher mit 2 – 10 mm Durchschnitt gebohrt, in welche einige Wildbienen ihre Eier ablegen.

Andere Wildbienen benötigen aber Sandboden, da sie dort ihre Nester bauen. Auch Totholz, Steilwände und markhaltige Pflanzenstängel werden von verschiedenen Wildbienenarten benötigt.

Was die Nahrung betrifft, können Gärten den Bienen mit einem breiten Blütenangebot helfen – möglichst von Frühling bis Herbst. Man sollte auch darauf achten keine Pflanzen mit gefüllten Blüten zu pflanzen, da diese wenige bis keine Staubblätter haben, wodurch es kaum bis keine Nahrung für die Bienen gibt.

Auch der Balkon kann attraktiv für Wildbienen gestaltet werden. Viele Kräuter werden gerne von Bienen angeflogen und auch Nisthilfen kann man schon auf kleinstem Raum anbringen.

Mehr Informationen - auch zum Bau von Nisthilfen - finden Sie in dieser und dieser Broschüre.


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